Die Geschichte des Schützenverein Holtebüttel

Gründer (1901) des Schützenverein Holtebüttel !

  • Hinrich Dierks Schühlingen
  • Hermann Wahlers Holtebüttel
  • Hinrich Bosselmann Nindorf>
  • Friedrich Oetting Schülingen
  • Hinrich Bruns Holtebüttel
  • Hermann Rohde Dahlbrügge
  • Heinrich Hasselhof Dahlbrügge
  • Hermann Meyer Holtebüttel
  • Hinrich Lindhorst Nindorf
  • Hermann Sündermann Schülingen
  • Carl Oedding Overring
  • Hinrich Wöbse Nindorf
  • Hermann Oedding Schülingen
  • Johann Intemann Nindorf
  • Hermann Intemann Dahllbrügge
  • Hermann Rosebrock Holtebüttel 
  • August Gätje Dahlbrügge
  • Hermann Intemann Holtebüttel 



  • Zeitungsartikel von 1901




    Die Gründung.


    Kurz nach der Jahrhundertwende im Jahre 1901 trafen sich 18 junge Männer aus den Holtebütteler Ortschaften zusammen, um mehr Abwechslung in das Dorfleben zu bringen und die Dorfgemeinschaft zu stärken. Sie gründeten den Schützenverein. Bereits am 27. Mai, auf den Tag genau 100 Jahre vor dem diesjährigen Jubiläum, feierte das Dorf sein erstes Schützenfest. Geschossen wurde auf einem provisorischen Schießstand im Eichenwald des Bauern Rosebrock (Peters Buer) mit großkalibrigen Gewehren, Danach hat sich im Vereinsleben über die Jahrzehnte hinweg vieles geändert. Dabei sollen die ersten 75 Jahre des Vereinsgeschehens nur noch kurz in Erinnerung gerufen werden, zumal diese bereits in der Festschrift zum 75jährigen Jubiläum entsprechend gewürdigt sind und für die jetzige Generation die letzten 25 Jahre eine weitaus größere Bedeutung haben.
    Betrachtet man die Vereinsgeschichte, so gab es im Vereinsleben bis auf die Kriegsjahre bei­der Weltkriege nie Stillstand. So erkannte man nach der Gründung seht bald, dass der provisorische Schießstand nicht lange Bestand haben konnte und ersetzte ihn durch einen Fachwerkbau. Weil dann der Standort nicht befriedigte, wurde das Gebäude kurzerhand, ohne zerlegt zu werden, unter Zuhilfenahme von Bindebäumen und Muskelkraft der Mitglieder über eine Distanz von 300 m zum Schützenhof versetzt.
    Schwere Zeiten brachen über den Verein besonders durch den zweiten Weltkrieg herein. Viele Mitglieder sind gefallen, andere kehrten schwerverwundet zu ihren obdachlosen Familien zurück. Doch der unbändige Gemeinschaftswille und die Aufbruchstimmung ermöglichten es, schon im Jahre 1949 - also ein Jahr nach der Währungsreform - wieder ein Schützenfest zu feiern.
    Geschossen wurde mit der Armbrust, da den Deutschen die Benutzung von Schusswaffen verboten war. Ab 1952 durfte wieder mit Kleinkaliber-Gewehren geschossen werden.
    1954 schloss sich der Verein der Pokalvereinigung ,,Alte Aller" an. Der Schießbetrieb wurde reger, so dass die vorhandenen Vereinseinrichtungen nicht mehr ausreichten. Vorbildliches Zusammengehörigkeitsgefühl, aktive Vereinsbetätigung und Spendenfreudigkeit ließen im Jahre 1958 eine neue Kleinkaliber-Schießhalle erstehen, die damals eine modernste Ausstattung erfuhr.
    1966 gründete man die kleine Pokalgemeinschaft bestehend aus den Vereinen Daverden, Langwedel, Langwedelermoor, Völkersen und Holtebüttel. Das sportliche Schießen und die gute Kameradschaft unter den Schützen führte sowohl bei den Jugendlichen als auch bei den Damen im Einzugsbereich des Vereins zur Steigerung des Interesses am Schießsportwesen.
    Die Folge war absehbar. Die vorhandenen Einrichtungen waren wiederum nicht mehr aus­reichend. Es wurde dann 1974 die heute noch mit großem Erfolg tätige Damenabteilung mit zunächst 30 Mitgliedern gegründet. Noch im selben Jahr folgte die Grundsteinlegung für den großzügigen Erweiterungsbau einer Luftgewehrhalle mit 8 Ständen. Der Bau wurde aus Spenden und einer Umlage der Mitglieder finanziert und in Eigenleistung erstellt.
    Die Mitgliederzahl stieg von 135 auf über 200 Personen. Damit beginnt auch die neuere Geschichte des Vereins.
     




    Scheibe von 1901


    Detailansicht der Fahne von 1901


    Der erste Schießstand nach dem Krieg (1945)


    Neubau 1957    


    Fahne von 1988



    Neuere Geschichte des Vereins.

    Einige Worte von Werner Ödding zum 100 jährigen Jubiläum.


    "Die neuere Geschichte" des Vereins beginnt mit der Entscheidung der Hauptversammlung 1978, eine Warmluftheizung in den Schießstand einzubauen. Beweggrund dieser Entscheidung war das Bestreben, den Schießbetrieb zu intensivieren. Um die Attraktivität des Vereins mit seinem Schützenfest zu erhöhen wurde 1978 erstmalig eine Discoveranstaltung durchgeführt. Weitere Investitionen waren der Umbau der sanitären Anlagen im Schießstand und der Kauf einer neuen Vereinsfahne. Die Zeit vom Ende der siebziger Jahre bis Anfang der 90-iger Jahre hat die Entwicklung des Vereins nach­haltig geprägt.
    1988 legt Horst Haase nach 21-jähriger Vorstandsarbeit, davon 13 Jahre als erster Vorsitzender, sein Amt nieder. Alle anderen Vorstands­mitglieder stellten ihre Ämter ebenfalls zur Verfügung, um der Versammlung die Möglichkeit zu geben, einen kompletten neuen Vorstand zu wählen.
    1989 wurde die neue Fahne eingeweiht, auf der Jahreshauptversammlung 1990 wird der Hauptversammlung der Bau eines neuen Schießstandes vorgeschlagen. Es wird eine vollkommene Neuorientierung diskutiert. Die Hauptversammlung beschließt 1991 diesen geplanten Neubau auf dem Grundstück neben dem Feuerwehrhaus.
    Diese in diesen geschilderten Jahren durchgeführten Veränderungen und beschlossenen Entscheidungen betrachtet der Verein als Weichenstellung für die Zukunft.
    Werner Ödding leitete den Verein von 1988 bis 2000.